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Strange CLOUDs in our yellow sky
Während am Himmel Wolken vorüberziehen, suche ich nach Wesen,
die sie gebildet haben und finde sie. Fast immer. Ich schicke eine
Grafik in die Cloud, um sie von dort wieder abzuholen und weiter zu
bearbeiten, später Wolken zu formen. Gedanken-Wolken führen mich
zum Donna Haraways Cyborg Manifesto.
Ich bin verbunden mit der Maschine, mit der Cloud, von der ich nicht
weiß, wo sie sich aufhält. Sie bleibt Fiktion für mich. Ich bin verbunden
mit den Tieren, Hüten, Zellgebilden, die aus den Wolkenformationen
am Himmel heraus entstehen und wieder verschwinden. Ich bin
verbunden mit meinen Materialien und Geräten, die ich für meine
Arbeit brauche. Ich bin verbunden mit dem Text, mit dem ich spiele.
Ich bin verbunden mit mir selbst. Unmittelbar entsteht große Lust zu
gestalten und zu erschaffen. Da ist nichts befremdliches, es ist ein
intimer Moment.
Für die hier ausgestellten Arbeiten zum Thema CLOUD wurden jeweils
3 - 4 unterschiedlich bearbeitete (klassische Ätzradierung, spezielles
Belichtungsverfahren mit Fotopolymer-Film) Metallplatten (Kupfer,
Aluminium) verwendet. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen
Malerei, digital erstellter Grafik und Text (Donna Haraway: Cyborg
Manifesto; Deutsche Fassung: www.medientheorie.com
oder https://monoskop.org/images/1/1b/Haraway_Donna_1985_1995_Ein_Manifest_fuer_Cyborgs.pdf
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